Burlo-Vardingholter Venn/Entenschlatt, Naturschutzgebiet in Borken und Rhede, Deutschland
Das Burlo-Vardingholter Venn und Entenschlatt ist ein Naturschutzgebiet an der deutsch-niederländischen Grenze, das etwa 148 Hektar Moorland mit Mooren, Übergangszonen und Feuchtwiesen umfasst. Die Landschaft wird durch unterschiedliche Lebensräume geprägt, die Wasser, Gras und offene Moorböden miteinander verbinden.
Das Gebiet wurde 1937 als Schutzgebiet mit etwa 77 Hektar gegründet und 2001 durch die Landschaftsplanung Borken-Nord erweitert. Diese Erweiterung machte es zu einem wichtigen Teil des Naturschutzes an der deutsch-niederländischen Grenze.
Das Gebiet wird von der NABU-Kreisgruppe Borken gepflegt, die die Arbeiten von Pater Sigbert Wagener zur Dokumentation der Flora und Fauna fortführt. Diese wissenschaftliche Arbeit prägt bis heute, wie die Natur hier erforscht und geschützt wird.
Der Zugang zum Kernbereich ist während der Brutzeit von Mitte März bis Mitte Juni eingeschränkt, um Brut- und Zugvögel nicht zu stören. Das Betreten ist nur auf ausgewiesenen Wegen erlaubt, um die empfindlichen Lebensräume zu schützen.
Das Moor beherbergt spezialisierte Pflanzenarten wie Torfmoose, Wollgras und Sonnentau, die an feuchte Böden angepasst sind. Gelegentlich erscheinen seltene Vogelarten wie Wespenbussarde und Schwarzspechte in der Region.
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