Cottbuser Ostsee, Künstlicher See aus ehemaliger Braunkohlemine bei Cottbus, Deutschland.
Der Cottbuser Ostsee ist ein künstlich geschaffenes Gewässer auf dem Gelände einer früheren Braunkohlemine bei Cottbus in Brandenburg. Das Gewässer entsteht durch die Flutung des Tagebaus und wird bei seiner Fertigstellung eine beachtliche Größe erreichen.
Die Braunkohlemine Cottbus-Nord stellte ihren Betrieb Ende 2015 ein und markierte das Ende von Jahrzehnten des Tagebaus in diesem Gebiet. Nach Schließung der Mine wurde das Projekt gestartet, das Bergbauloch mit Wasser zu füllen und das Gelände für die Freizeitnutzung umzugestalten.
Der See symbolisiert den Wandel der Region von der Bergbauindustrie zur Natur- und Freizeitnutzung, was viele Besucher beim Erkunden der Ufer und neuen Infrastruktur erleben. Die Umgestaltung zeigt, wie eine ehemals industrielle Landschaft zu einem Ort wird, an dem Menschen Zeit in der Natur verbringen und sich erholen.
Der See kann von mehreren Aussichtspunkten aus besichtigt werden, von denen aus man den Entstehungsprozess beobachten kann. Wanderwege und Erholungsflächen entstehen rundum, während die Entwicklung voranschreitet.
Das östliche Ufergebiet enthält speziell angelegte Inseln, die als Rückzugsräume und Schutzgebiete für Vögel und andere Tiere dienen. Diese Naturräume entstehen, während sich das Wasser füllt und schaffen über Zeit neue Lebensräume in der Landschaft.
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