Dalheimer Mühle, Wassermühle in Dalheim-Rödgen, Deutschland.
Die Dalheimer Mühle steht an den Ufern des Rothenbachs und zeigt traditionelle deutsche Mühlenarchitektur mit prominentem Eingang und Wasserrad. Das Hauptgebäude wird von Nebengebäuden flankiert, die den Mühlbetrieb und die Unterkunft von Gästen ermöglichten.
Die Mühle wurde erstmals 1231 in einer Pergamenturkunde erwähnt und diente dem nahegelegenen Zisterzienserkloster Himmelstal als Einnahmequelle. Der Betrieb endete 1802, als sich die Verhältnisse für die religiösen Gemeinschaften grundlegend änderten.
Das Wappenschild der letzten Äbtissin, die das Gebäude 1775 renovierte, ist noch immer über dem Eingang sichtbar und erzählt von der Verbindung zur Kirche. Der Ort war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Treffpunkt für Menschen aus der Region.
Das Gelände kann an Wochenenden besucht werden und ist mit Informationstafeln ausgestattet, die die Geschichte und Funktionsweise erklären. Besucher sollten bedenken, dass der Zugang zu bestimmten Teilen des Gebäudes begrenzt sein kann und festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Das Nebengebäude Waldesruh war im späten 19. Jahrhundert ein Ziel für deutsche und niederländische Touristen, die die ländliche Gegend erkundetengott. Die Unterkunft zog Besucher an, die die Ruhe der Landschaft und die Nähe zum Kloster suchten.
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