Danewerkmuseum, Archäologisches Museum in Dannewerk, Deutschland
Das Danevirke Museum in Dannewerk nutzt ein durch Maueranker auf 1836 datiertes früheres Bauernhaus namens Danevirkegården und dokumentiert das Danewerk, einen in mehreren Bauphasen des Frühmittelalters entstandenen Komplex dänischer Grenzbefestigungen. Die zweisprachigen Ausstellungen in Dänisch und Deutsch erklären Wälle und Mauern; zum Gelände gehört ein Archäologischer Park mit dem Hauptwall, der Waldemarsmauer aus dem 12. Jahrhundert und einer Rekonstruktion der Schanze 14 aus dem Deutsch-Dänischen Krieg.
Das Danewerk wurde seit dem Frühmittelalter in mehreren Bauphasen als dänische Grenzbefestigung errichtet. Das Museum öffnete 1990 in einem durch Maueranker auf 1836 datierten Bauernhaus namens Danevirkegården. Es liegt dort, wo der Ochsenweg den Hauptwall durch ein Tor namens Wieglesdor kreuzte; im Sommer 2010 fanden Archäologen den etwa sechs Meter breiten Durchgang Kalegat. 2018 wurden Haithabu und das Danewerk UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Danevirke Museum zeigt zweisprachige Ausstellungen über die dänische Minderheit in Südschleswig seit 1864 und über das Verhältnis zwischen dänischer und deutscher Gemeinschaft.
Der Besuch ist zu Fuß möglich, da sich das Museum in unmittelbarer Nähe der archäologischen Stätte befindet, wo man auch die Wälle selbst erkunden kann. Gutes Schuhwerk ist ratsam, da das Gelände uneben sein kann.
Das Museum steht dort, wo der Ochsenweg den Hauptwall kreuzte, an einem in historischen Quellen Wieglesdor genannten Tor. Archäologen legten diesen rund sechs Meter breiten Durchgang, das Kalegat, im Sommer 2010 unmittelbar neben dem Museum frei; vom 7. bis 13. Jahrhundert verlief hier der Nord-Süd-Verkehr.
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