Daniel-Pöppelmann-Haus, Kunstmuseum in Herford, Deutschland.
Das Daniel-Pöppelmann-Haus kombiniert die spätklassizistische Villa Schönfeld mit einem modernen Betonanbau für Kunstausstellungen. Der historische Teil stammt aus dem 19. Jahrhundert, während der neue Flügel zeitgenössisches Design bietet und beide Teile ein Museumsganzes bilden.
Die Villa Schönfeld wurde zwischen 1874 und 1876 für einen Textilhersteller erbaut und später von der Stadt Herford erworben. Aus dieser Privatvilla entwickelte sich im Laufe der Zeit ein Museum, das historische und moderne Kunst vereint.
Das Haus zeigt wechselnde Kunstausstellungen im modernen Flügel und bewahrt gleichzeitig eine Sammlung zur Lokalgeschichte im Villa-Schönfeld-Teil. Besucher erleben hier, wie zeitgenössische Kunstpräsentationen mit der Erinnerung an die Geschichte der Stadt verwoben sind.
Der Zugang ist an den meisten Tagen möglich, doch die Treppenstufen in der historischen Villa können eine Herausforderung darstellen. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen und bei Besuchsplänen mit Mobilitätsanforderungen vorher nachzufragen.
Der Museumsgarten befindet sich auf den Resten einer historischen Stadtbefestigung und wird von der alten Stadtmauer umgeben. Diese verborgene Lage verbindet das Museum mit mehreren Jahrhunderten der Stadtverteidigung auf subtile und stille Weise.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.