Danzturm, Aussichtsturm in Iserlohn, Deutschland.
Der Danzturm ist ein 28 m hoher Aussichtsturm auf dem Fröndenberg oberhalb des Rupenteiches, 1908/1909 in unmittelbarem Anschluss an die Erweiterungsgebäude der ehemaligen optischen Telegrafenstation Nr. 43 errichtet. Der schlanke Turm aus heimischem Bruchstein mit Bosseneckquadern hat drei Geschosse in der Art eines Bergfrieds. Über der ehemaligen Telegrafenplattform beginnt ein Aussichtsbalkon auf Knaggen, der sich über die Nordost-, Südost- und Südwestseite erstreckt und über ein nordwestliches Treppenhaus mit 100 Stufen erreichbar ist. Das Restaurant liegt im Nachbargebäude, nicht im Turm.
Der Danzturm wurde 1908/1909 in unmittelbarem Anschluss an die Erweiterungsgebäude der ehemaligen optischen Telegrafenstation Nr. 43 errichtet, die Teil der 1833 eingerichteten Telegrafenlinie Berlin–Coblenz war. Benannt ist er nach Ernst Danz (1822–1905), Ehrenbürger von Iserlohn, der am 28. Mai 1905 starb. Ein Volksfest mit Basar in der Alten Halle auf der Alexanderhöhe am 10. und 11. Oktober 1908 erbrachte rund 12.500 Mark für den Bau. Eingeweiht wurde der Turm am 22. Mai 1909, am 5. Januar 1987 wurde er unter Denkmalschutz gestellt.
Der Turm ist nach Ernst Danz (1822–1905) benannt, einem Ehrenbürger Iserlohns und Gründungsmitglied des Sauerländischen Gebirgsvereins, der eine Gedenktafel mit dem Text „Zum Andenken an Professor Ernst Danz 1822 – 1905“ anbrachte. Von 1957 bis 1975 gab der Verein die heimatkundliche Zeitschrift „Der Danzturm“ heraus. Bis in die 1970er Jahre zeigte die Brauerei Iserlohn den Turm auf Flaschen, Gläsern und Deckeln; im Firmenlogo blieb er bis zur Schließung 2014.
Der Zugang ist während der Öffnungszeiten des Restaurants möglich und kostenlos erreichbar. Besucher erklimmen eine Treppe mit etwa 100 Stufen, um die Aussichtsplattform oben zu erreichen.
Der Turm wurde unmittelbar an die Erweiterungsbauten der optischen Telegrafenstation Nr. 43 angebaut, die Teil der 1833 eingerichteten Telegrafenlinie Berlin–Coblenz war. Eine Gedenktafel am Turm erinnert an Professor Ernst Danz (1822–1905), ein Gründungsmitglied des Sauerländischen Gebirgsvereins. Von 1957 bis 1975 gab der Verein die heimatkundliche Zeitschrift „Der Danzturm“ heraus.
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