Marienkirche, Protestantische Kirche in Iserlohn, Deutschland.
Die Oberste Stadtkirche St. Marien ist ein Kirchengebäude in Iserlohn mit zwei Schiffen, einem Querhaus und einer Mischung aus gotischen und romanischen Stilmerkmalen. Der Grundriss und die Strukturen zeigen die verschiedenen Bauphasen der Anlage über Jahrhunderte hinweg.
Das Gebäude entstand in der frühen Neuzeit des 14. Jahrhunderts und wurde nach einem Stadtbrand 1500 wiederaufgebaut, wobei die Türme neu errichtet wurden. Diese Wiederherstellung prägte das heutige Erscheinungsbild der Anlage.
Der geschnitzte Flügelaltar von etwa 1400 zeigt 18 Apostel und Heiligenfiguren sowie eine Kreuzigungsgruppe im erhöhten Mittelbereich und prägt das Innere des Raumes bis heute.
Der Karl Schuke Orgel von 1972-1973 mit 42 Registern kann besichtigt werden und zeigt fortgeschrittene Handwerkstechnik der Zeit. Die mechanischen Spieltrakturen ermöglichen ein tiefgreifendes Verständnis ihrer Funktionsweise beim Besuch.
Acht kunstvolle Wandgemälde zeigen Szenen aus Marias Leben und wurden um 1450 vom Meister der Iserlohner Marienlegende geschaffen. Diese seltenen Werke geben Einblick in die lokale Kunstradition des 15. Jahrhunderts.
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