Dobergmuseum, Geologisches Museum in Bünde, Deutschland
Das Dobergmuseum zeigt Meerestiere aus der Oligozän-Zeit, die vor Millionen Jahren die Gegend um Bünde bevölkerten. Die Sammlung besteht aus Fossilien und Skeletten, die bei Grabungen am Doberg gefunden wurden.
Nachdem Friedrich Langewiesche 1907 Fossilien entdeckt hatte, wurde das Museum 1937 gegründet. Eine umfassende Renovierung 2011 modernisierte die Ausstellungsräume und stärkte die Rolle als Forschungszentrum.
Das Museum ist Teil der Museumsinsel, wo auch das Deutsche Tabakmuseum untergebracht ist. Beide Häuser zeigen, was die Region wissenschaftlich und handwerklich geprägt hat.
Die Ausstellung ist gut organisiert mit modernen Informationstafeln und digitalen Elementen, die Fossilien in ihrem geologischen Zusammenhang erklären. Der Museumsort ist leicht zu erreichen und bietet ausreichend Platz für einen gemütlichen Besuch.
Das wertvollste Stück ist ein Seekuhskelett aus dem Jahr 1912, bei dem fehlende Teile absichtlich in grauer Kunststoff rekonstruiert wurden. Diese Unterscheidung zwischen Original und Ergänzung zeigt den wissenschaftlichen Ansatz bei der Präsentation von Fossilien.
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