Doberg, Naturschutzgebiet und Kulturdenkmal in Bünde, Deutschland.
Der Doberg ist ein geschütztes Gebiet mit einer Fläche von etwa 48 Hektar, das Wiesen, bewaldete Abschnitte und morastige Bereiche auf einer Höhe von rund 105 Metern verbindet. Das Museum vor Ort zeigt Fossilien aus dem Oligozän und dokumentiert die Meeresgeschichte dieser Gegend.
Bedeutende Fossilienfunde von Seekühen und Walen wurden hier 1911 während des Abbaus von Mergel entdeckt und machten den Ort geologisch berühmt. Diese Entdeckungen zeigten, dass diese Region einst unter dem Meer lag und reiche paläontologische Schätze birgt.
Der Ort trägt seinen Namen von seiner besonderen Geologie und zieht Besucher an, die die natürliche Geschichte verstehen möchten. Die offenen Hänge sind heute ein Ort, wo man die Vielfalt der Natur direkt beobachten kann.
Die südlichen Hänge sind am besten für die Beobachtung von Wildfloren wie Wilde Möhre, Stengellose Distel und Thymian zugänglich. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und bei Nässe rutschig werden kann.
Der Ort ist die einzige Stelle in Nordeutschland, wo man die vollständige geologische Schichtenfolge des unteren, mittleren und oberen Oligozäns sehen kann. Diese seltene Abfolge macht ihn zu einem wichtigen Referenzort für Paläontologen und Geologiestudenten.
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