Dolmar, Vulkanischer Gipfel in Kühndorf, Deutschland
Der Dolmar ist ein Gipfel im Gebiet von Kühndorf in Thüringen, Deutschland, der zwischen dem Thüringer Wald und der Rhön liegt. Ein Netz aus Wanderwegen zieht sich über seine bewaldeten Hänge, und nahe dem Gipfel befindet sich eine Gaststätte.
Der Dolmar war bereits in der Bronze- und Eisenzeit bewohnt, wie Grabhügel und keltische Befestigungsanlagen belegen. Im 20. Jahrhundert nutzten sowjetische Streitkräfte den Berg als Sperrzone, bis das Ende des Kalten Krieges das Gebiet wieder zugänglich machte.
Der Name Dolmar geht auf keltische Besiedlung zurück, und am Gipfel sind noch heute Reste alter Ringwälle zu erkennen. Diese Erdwälle ziehen sich um den Hügel und sind beim Wandern gut sichtbar.
Vom Fuß des Berges führen mehrere ausgeschilderte Wanderwege zum Gipfel, die meisten davon in ein bis zwei Stunden zu Fuß erreichbar. Wer eine Pause einlegen möchte, findet unterwegs oder nahe dem Gipfel die Gaststätte Charlottenhaus mit regionaler Küche.
Als sowjetische Streitkräfte den Berg während des Kalten Krieges als Sperrgebiet nutzten, blieben die umliegenden Flächen Jahrzehnte lang für die Öffentlichkeit gesperrt. Dieser unbeabsichtigte Schutz hat dazu beigetragen, dass einige keltische Erdwerke erhalten geblieben sind, die andernorts durch landwirtschaftliche Nutzung verschwunden wären.
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