De hoogen Stener, Großsteingrab in Deutschland
De Hoogen Steener ist eine megalithische Grabanlage in einem Wald nördlich von Werlte, die aus einer etwa 29 Meter langen Kammer mit 15 Abschnitten besteht. Die meisten der großen Decksteine sind noch an Ort und Stelle, und der Eingang auf der Südseite ist leicht vom Waldweg zu erreichen.
Die Anlage entstand im frühen Neolithikum zwischen 3500 und 2800 v.Chr. und gehört zur Kultur der Trichterbecherkultur. Ausgrabungen in den Jahren 1864 und 1906 brachten etwa 150 Keramikscherben und Steinwerkzeuge zum Vorschein, die in der Landesmuseum Hannover aufbewahrt werden.
Der Name "De Hoogen Steener" bedeutet "die hohen Steine" und bezieht sich auf die aufrechtstehenden Megalithen, die das Grab bilden. Die Anlage war ein Ort für Rituale und Ahnenverehrung, wo die Menschen ihrer Toten gedachten und ihre Gemeinschaft zusammenbrachten.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar, etwa 100 Meter vom Parkplatz entfernt über einen Waldweg, und kann jederzeit kostenfrei besucht werden. Der Zugang erfolgt von der L 30 Straße in Richtung Lorup, dann rechts Richtung Einhaus oder Bockholte.
Die Anlage ist die längste ihrer Art in der Region Emsland und war ursprünglich von einer Erdwallanlage umgeben, von der heute nur noch wenige Steine sichtbar sind. Diese Umfassungssteine deuten darauf hin, dass die Grabanlage sorgfältig geplant und strukturiert wurde.
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