Oberhessisches Museum, Regionalmuseum in Giessen, Deutschland
Das Oberhessische Museum nutzt drei verschiedene Gebäude in der Stadt, um unterschiedliche Sammlungen zu zeigen. Jeder Ort präsentiert Funde aus Archäologie, handwerkliche Arbeiten aus dem Mittelalter, zeitgenössische Kunstwerke und Objekte aus dem Mittelmeerraum.
Der Ursprung liegt in einer mittelalterlichen Burg, die um 1330 errichtet wurde, um die Gegend zu befestigen. Das Gebäude kam erst viel später als Museumsort in Nutzung, als es dem Gemeinwesen übertragen wurde.
Das Museum zeigt Werke, die die künstlerische Entwicklung der Region über Jahrhunderte dokumentieren. Besucher können sehen, wie lokale Künstler in verschiedenen Epochen arbeiteten und welche Themen ihnen wichtig waren.
Die drei Gebäude stehen dicht beieinander in der Altstadt: das Alte Schloss, das Leib'sche Haus und das direkt daran anschließende Wallenfels'sche Haus. Das Leib'sche Haus ist ein 1350 erbautes viergeschossiges Fachwerkhaus, ein Rest der Wasserburg der Grafen von Gleiberg aus dem Jahr 1152. Der Festsaal Netanja im Erdgeschoss des Schlosses wird für Konzerte, Lesungen und Vorträge genutzt.
2024 wurde das Museum in Museum für Gießen umbenannt; die Abkürzung MfG spielt mit der in der Geschäftskorrespondenz üblichen Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“. Im Wallenfels’schen Haus befindet sich zudem eine große Tibet-Sammlung mit einem Sandmandala.
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