Dorfkirche Lübars, Barockkirche in Lübars, Berlin, Deutschland.
Die Dorfkirche Lübars ist eine evangelische Saalkirche auf dem Dorfanger von Alt-Lübars, mit einem quadratischen Turm, der der Saalkirche im Westen vorgelagert ist. Die verputzten Wände sind hellgelb unter einem braunen Ziegeldach; der Turm trägt ein Zifferblatt und ein Pyramidendach mit einer Spitze, deren Wetterfahne die Jahreszahl 1793 zeigt. Im Inneren sind die Ecken des Raums ausgerundet, und an der Westseite verläuft eine Empore.
Lübars wurde 1247 erstmals urkundlich erwähnt und besaß eine mittelalterliche Kirche; im Landbuch Karls IV. von 1375 sind vier Pfarrhufen verzeichnet. Eine Fachwerkkirche brannte 1790 ab, und die heutige steinerne Saalkirche wurde von 1791 bis 1794 auf ihren Grundmauern errichtet. Die Windfahne auf der Turmspitze trägt die Jahreszahl 1793. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde sie von 1950 bis 1956 restauriert.
Die Kirche ist Mittelpunkt des Dorflebens in Lübars und wird für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen genutzt. Sie prägt das Gesicht des historischen Ortszentrums bis heute.
Die Kirche liegt im historischen Dorfzentrum von Lübars und ist leicht mit offentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten beachten, dass das Gebaude aktiv als Gotteshaus genutzt wird und dementsprechend Rucksicht auf laufende Veranstaltungen erforderlich ist.
Die Wetterfahne auf der Turmspitze trägt die Jahreszahl 1793, obwohl die Kirche von 1791 bis 1794 auf den Grundmauern eines 1790 abgebrannten Fachwerkbaus errichtet wurde. Im Inneren steht ein barocker Kanzelaltar, den Friedrich Wilhelm I. 1739 der Gertraudenkirche in Berlin stiftete und der erst 1956 nach Lübars kam.
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