Hörnum-Odde, Landzunge in Hörnum, Sylt, Schleswig-Holstein
Hörnum Odde ist eine schmale Landzunge am südlichen Ende der Insel Sylt in Schleswig-Holstein, die in die Nordsee hineinragt. Sie besteht aus Dünen, Sandstränden und niedrigem Bewuchs und ist von beiden Seiten vom Meer umgeben.
Die zwei Kilometer lange Odde an der Südspitze Sylts steht seit 1972 unter Naturschutz. Im Dezember 2013 spülte Orkan Xaver das Fundament des ehemaligen Unterfeuers frei und zerstörte die angrenzende Aussichtsplattform; auf 200 Metern gingen etwa 20 Meter Land verloren. Die Sturmflut Mitte November 2015 verursachte auf 850 Metern schwere Abbrüche mit Landverlusten bis zu 60 Metern und trennte den Südteil der Odde fast von der Insel ab.
Die Tetrapoden, große Betonwürfel aus den 1960er-Jahren, sind am Ufer der Odde gut zu sehen und werden von Besuchern oft fotografiert. Sie stehen für den langen Kampf der Menschen gegen die Kraft des Meeres an dieser exponierten Landzunge.
Der Hafen von Hörnum ist ein guter Startpunkt für eine Wanderung rund um die Odde. Der Weg auf der Ostseite ist befestigt und gut begehbar, an der Westseite wird er sandiger.
Das von 1979 bis 1997 betriebene Unterfeuer an der Odde wurde am 7. November 2013 abgebaut, weil sein Untergang zu erwarten war; im Januar 2018 stellte man es in Hörnum als Mahnmal für den Küstenschutz wieder auf. Der Orkan Xaver spülte im Dezember 2013 das Fundament frei und zerstörte die angrenzende Aussichtsplattform.
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