Handelshof, Kulturdenkmal nahe dem Lübecker Hauptbahnhof, Deutschland.
Der Handelshof ist ein Geschäftsgebäude aus Stahl und Klinkerziegel neben dem Lübecker Bahnhof. Die Struktur wird von zwei keramischen Skulpturen über dem Eingangsportal geprägt.
Das Gebäude entstand 1924 nach Entwürfen der Architekten Christian Zauleck und Franz Hormann als Verwaltungssitz für das Unternehmen Paetow & Stühmer. Es prägte das Stadtbild am Bahnhof während einer Zeit rasanten wirtschaftlichen Wachstums.
Das Gebäude zeigt Merkmale des Backsteinexpressionismus, die in Norddeutschland verbreitet sind. Die Fassade mit ihrer roten Klinkerziegel und die zwei keramischen Skulpturen über dem Eingang spiegeln den Baustil dieser Epoche wider.
Das Gebäude ist heute ein Hotel und kann von außen besichtigt werden, wobei die aufwendig restaurierte Fassade leicht zugänglich vom Bahnhofsplatz aus zu sehen ist. Der Zugang zur Umgebung ist eben und für verschiedene Mobilitätsgrade geeignet.
Die Fassade wurde unter besonderem Schutz umfassend saniert, wobei eine Stiftung gezielt Mittel zur Bewahrung des charakteristischen Ziegelwerks bereitstellte. Diese sorgfältige Restaurierung zeigt sich heute in der detailgenauen Wiederherstellung der ursprünglichen Materialien und Strukturen.
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