Licht- und Luftbad Niederrad, Grünanlage und Erholungsgebiet in Niederrad, Frankfurt, Deutschland.
Das Licht- und Luftbad Niederrad ist ein Grünstreifen auf einer schmalen Halbinsel am Südufer des Mains, der sich zwischen dem Fluss und einem Altarm erstreckt. Die Fläche besteht vor allem aus Wiesen und offenen Bereichen, die zum Spazierengehen und Verweilen einladen.
Der Name des Geländes erinnert an seine frühere Nutzung als Freibad, das Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern Luft und Licht am Fluss bieten sollte. Von 1936 bis November 1938 war es die letzte öffentliche Badestätte in Frankfurt, die jüdischen Bürgerinnen und Bürgern noch zugänglich war, bevor ein vollständiges Verbot in Kraft trat.
Das Café auf dem Gelände wird von einer Organisation betrieben, die Menschen mit Behinderungen beschäftigt und dabei Speisen aus der Region anbietet. Wer dort einkehrt, unterstützt einen Arbeitsplatz, der auf Inklusion setzt.
Das Gelände ist täglich zugänglich und eignet sich für Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätsvoraussetzungen, da die Wege flach und gut begehbar sind. Da der Bereich besonders an Wochenenden und bei warmem Wetter stark besucht ist, empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche oder am frühen Morgen für mehr Ruhe.
Das Café befindet sich auf einem stählernen Ponton, der beim Hochwasser des Mains automatisch mit dem Wasserspiegel ansteigt und sich wieder absenkt, wenn der Pegel sinkt. Das Gebäude passt sich so den saisonalen Schwankungen des Flusses an, ohne dass die Betreiber eingreifen müssen.
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