Johanneskirche, Neugotische Kirche im Stadtteil Eickel, Herne, Deutschland.
Die Johanneskirche in der Eickeler Gegend ist ein Kirchengebäude im Stil der Neugotik mit charakteristischen Spitzbögen und senkrechten Strukturelementen. Das Bauwerk zeigt die typischen Merkmale dieser Architekturrichtung aus ihrer Entstehungszeit.
Die Kirche wurde während einer Zeit gebaut, in der Neugotik die Kirchenarchitektur in Deutschland prägte und regionale Gemeinschaften modernere Gebäude errichteten. Im Jahr 1988 erhielt sie den Status eines geschützten architektonischen Denkmals.
Die Kirche ist Johannes dem Täufer geweiht. In die silberne Taufschale von 1896, gestiftet von der ehemaligen Pfarrfamilie Engeling, ist der Wortlaut des Kinderevangeliums Mk 10,14 eingraviert. Die Kanzel stiftete das Ehepaar Hülsmann, Eigentümer der Hülsmann-Brauerei.
Die Johanneskirche steht auf dem alten Kirchplatz in Eickel, wo bis zum Abbruch 1890/91 die alte Dorfkirche stand. Der im Luftangriff vom 12. September 1944 zerstörte Turm wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Besucher sollten den Bau während der Gottesdienste meiden und Öffnungszeiten vor Ort erfragen, da die Gemeinde die Kirche regelmäßig nutzt.
Der am 12. September 1944 durch eine Bombe zerstörte Turm war 52 Meter hoch; zwei seiner drei Glocken wurden mit Baggerschaufeln aus den Trümmern geborgen und von Pfarrer Herbert von Stockum an der Westseite der Kirche aufgestellt.
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