Seckbacher Ried, Naturschutzgebiet in Frankfurt, Deutschland
Das Seckbacher Ried ist ein Naturschutzgebiet in Frankfurt mit feuchten Wiesen, Silberweidenwäldern und Wassergräben. Die Fläche entstand an einer ehemaligen Schleife des Mains und bietet heute einen vielfältigen Lebensraum in der dicht bebauten Stadt.
Das Gebiet erhielt 1937 seinen Schutzstatus, als die Landschaft von offenen Wiesen und Kopfweiden an den Grabenrändern geprägt war. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Vegetation zunehmend zu den Silberweidenwäldern, die man heute dort findet.
Der Name bezieht sich auf das Sumpfland, das früher hier verbreiteter war. Heute können Besucher sehen, wie diese feuchten Lebensräume Vögel und andere Tiere anziehen, die sonst in der Stadtlandschaft schwer zu finden sind.
Das Gelände ist vom RMV-Bus 44 erreichbar, der an der Haltestelle Leonhardsgasse hält und einen guten Ausgangspunkt bietet. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Untergrund je nach Jahreszeit nass oder morastig sein kann.
Seit 1997 werden die Wiesen von Zebus gepflegt, deren kleine Hufe den empfindlichen Nassgrasboden nicht beschädigen. Diese Rinder sind speziell für diese Aufgabe gewählt worden und prägen heute das Bild des Reservats mit ihrer Anwesenheit.
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