Schwarzes Moor bei Resse, Naturschutzgebiet bei Hannover, Deutschland
Das Schwarzes Moor bei Resse ist ein Naturschutzgebiet zwischen Garbsen und Wedemark, das etwa 140 Hektar umfasst und aus Kiefern-Birken-Moorwäldern sowie offenen Moorflächen mit Heidekraut besteht. Das Gelände verbindet sich im Osten mit der Resser Stream und im Süden mit der Auter River durch ein Netzwerk von Entwässerungsgräben.
Das Moor entstand vor etwa 3.000 Jahren in einer glazialen Landschaft während der Saale-Vereisung. Die Torfgewinnung setzte sich bis in die 1950er Jahre fort und hinterließ bis heute sichtbare Spuren in der Landschaft.
Die Gegend zeigt die typische Landschaft einer norddeutschen Moorlandschaft, die durch alte Entwässerungsgräben und Waldstreifen geprägt ist. Besucher können heute sehen, wie diese charakteristische Aufteilung das Landschaftsbild bis heute formt.
Das Gebiet ist leicht zugänglich und bietet Wege zum Wandern und Erkunden des Moores in verschiedenen Jahreszeiten. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn der Boden trockener ist und die Tierwelt aktiv ist.
Im zentralen Bereich liegt eine besondere geologische Schichtung: Eine 1,2 Meter dicke Schicht schwarzen Torfs überlagert weiße Torfschichten, die auf Birkenmoorboden ruhen. Diese Anordnung erzählt von verschiedenen Phasen der Moorentwicklung, die sichtbar übereinander liegen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.