Hünenburg Hohenrode, Mittelalterliche Burgruine in Rinteln, Deutschland.
Die Hünenburg, auch Frankenburg genannt, ist die Ruine einer kleinen mittelalterlichen Dynastenburg auf einem Südsporn der Langen Wand im Wesergebirge, etwa 230 m ü. NHN und 1,6 km nördlich des Bahnhofs Rinteln. Die ovale Kernburg misst 27 auf 35 Meter und war von einer gemörtelten Ringmauer von 1,5 bis 2,5 Metern Stärke umschlossen, an die sich die Gebäude anlehnten. Sichtbar sind die Fundamente des Wohnturms, des Palas und einer Burgkapelle mit Resten ihres Opus-spicatum-Mauerwerks; die ausgegrabenen Grundmauern wurden restauriert. Ein fünf Meter tiefer Graben trennt die Kernburg von der bergseitigen Vorburg, die ein sieben Meter tiefer Burggraben und ein Ringwall schützen und die noch den Rest eines nicht ausgegrabenen Rundturms erkennen lässt.
Von Erbauern und Bewohnern sind keine Namen bekannt, der Name wurde nachträglich vergeben. Ausgrabungen durch Konrad Plath 1895 und 1897 fanden Keramikscherben und Hufeisen, die auf eine Belegung zwischen spätem 11. und Ende des 12. Jahrhunderts weisen, sowie um 1080 in Goslar geprägte Münzen. Das Ende fällt mit der Etablierung der Grafen von Schauenburg im Wesertal zusammen; die Brandspuren an den Mauern sind wohl ihnen zuzuschreiben.
Der Name Hünenburg wurde nachträglich vergeben, da Erbauer und Bewohner unbekannt sind; nach der Rintelner Ortslage unterhalb heißt die Burg auch Frankenburg. Zu sehen sind noch die restaurierten Grundmauern, der fünf Meter tiefe Graben zwischen Kernburg und Vorburg sowie Reste des Opus-spicatum-Mauerwerks der Burgkapelle.
Die Ruine liegt auf einem etwa 230 m hohen Südsporn der Langen Wand und ist zu Fuß von Rinteln oder Todenmann erreichbar; der Boden ist uneben, und der Hang zur Weser fällt steil ab. Die Kernburg ist durch einen fünf Meter tiefen Graben von der Vorburg getrennt, während ein sieben Meter tiefer Burggraben und ein Ringwall die Bergseite schützen.
Ausgrabungen von Konrad Plath 1895 und 1897 brachten Keramikscherben und Hufeisen zutage, die auf eine Belegung zwischen spätem 11. und spätem 12. Jahrhundert weisen, dazu in Goslar geprägte Münzen von um 1080. Der Name Hünenburg wurde nachträglich vergeben, da weder Erbauer noch Bewohner bekannt sind.
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