Ehemaliges Land- und Amtsgericht Düsseldorf, Architekturdenkmal in Altstadt, Düsseldorf, Deutschland.
Das ehemalige Land- und Amtsgericht in der Altstadt ist ein Gerichtsgebäude, das sich durch neobarocke Architektur mit einer von sechs ionischen Säulen gestützten Portikus und einem Mansardendach auszeichnet. Das Gebäude an der Mühlenstraße 34 wurde später zur Wohnanlage umgebaut und beherbergt heute Apartments, Restaurants und Ausstellungsräume.
Das Gebäude wurde zwischen 1913 und 1923 nach einem Entwurf des Architekten Felix Dechant errichtet und fungierte als Gerichtsgebäude der Stadt. Die Nutzung als Gericht endete 2010, woraufhin das Bauwerk in eine Wohnanlage umgewandelt wurde.
Die überlebensgroßen Skulpturen über dem Säulenportal wurden von Bildhauer Hubert Netzer gestaltet und verkörpern verschiedene Tugenden, die die einstige Gerichtstätigkeit ausdrücken. Diese Kunstwerke prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gebäudes und erzählen von seiner ursprünglichen Bestimmung.
Der umgestaltete Komplex beherbergt heute verschiedene Nutzungen und ist für Besucher mit Restaurants und Ausstellungsräumen zugänglich. Ein unterirdisches Parkhaus mit mehreren hundert Plätzen steht zur Verfügung und das Gebäude liegt zentral in der Altstadt.
Bei der Umgestaltung wurde die historische Fassade vollständig bewahrt, während das Innere in moderne Luxuswohnungen umgewandelt wurde. Diese Strategie ermöglichte es, das architektonische Erbe zu schützen und gleichzeitig dem Gebäude eine neue Funktion zu geben.
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