St. Martinus, Kirchengebäude im Ortsteil Pingesheim in Nörvenich
St. Martinus in Pingsheim ist eine romanische Kirche aus Stein mit dicken Mauern und kleinen Fenstern. Das Innere zeigt einfache, solide Merkmale mit hohen Decken und zwei Altären, die 1918 geweiht wurden.
Die Kirche wurde 1022 erstmals urkundlich erwähnt und dem Kloster Groß St. Martin in Köln unterstellt. 1279 erscheint sie in Dokumenten zum Pingsheimer Frieden, was ihre Bedeutung als Ort von lokaler Wichtigkeit unterstreicht.
Die Kirche St. Martinus ist das Zentrum des Dorflebens in Pingsheim und Treffpunkt für Festtage und besondere Ereignisse. Ihre schlichte romanische Architektur mit dicken Mauern und kleinen Fenstern prägt das Erscheinungsbild des Ortes seit Jahrhunderten.
Die Kirche steht ruhig im Dorf und ist leicht zugänglich, da Buslinien regelmäßig nach Pingsheim fahren und die Landstraße 263 direkt dorthin führt. Es lohnt sich, die schlichte Architektur von außen und innen zu betrachten und die Ruhe des Ortes auf sich wirken zu lassen.
Die Glocken der Kirche wurden während beider Weltkriege entfernt und mussten neu gegossen werden - 1927 nach dem Ersten Weltkrieg und erneut nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Schicksale spiegeln die schwierige Geschichte des 20. Jahrhunderts wider.
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