II. Städtischer Friedhof Eythstraße, Friedhof und Architekturdenkmal in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland.
Der II. Städtischer Friedhof Eythstraße ist ein großflächiger Begräbnisplatz in Berlin, dessen markantes Merkmal eine gewölbte Kapelle mit Säulengang ist. Das Gelände verbindet Trauerstätten mit durchdachtem Wegebau und eingebetteten Grünflächen, die dem Ort Struktur und Ordnung geben.
Der Friedhof öffnete seine Tore 1908 und diente von Anfang an als großflächiger Begräbnisort für die wachsende Berliner Bevölkerung. Die Kapelle wurde danach errichtet und dokumentiert eine Phase der Stadterweiterung in Tempelhof-Schöneberg.
Der Friedhof trägt Namen von nahegelegenen Straßen und dient als Ort der Erinnerung für viele bekannte Künstler und Persönlichkeiten. Die Besucher finden hier ein Stück Berliner Kulturgeschichte, die sich in den Denkmälern und Grabstätten widerspiegelt.
Der Haupteingang befindet sich an der Eythstraße gegenüber einer Kirche, während ein zweiter Zugang über die Alboinstraße möglich ist. Bei längeren Besuchen sind festes Schuhwerk und Wetterschutz empfohlen, da der Platz freien Feldern ähnelt.
Innerhalb des Friedhofgeländes befindet sich die Krumme Pfuhl, eine geschützte Senke aus der Eiszeit, die heute als natürlicher Bestandteil der Landschaft wirkt. Diese geologische Formation zeigt, wie Berlins natürliche Geschichte unter die städtischen Einrichtungen integriert wurde.
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