Ehrenburg, Burgruine in Herzhausen, Deutschland
Ehrenburg ist eine Burgruine auf erhöhter Position nahe Herzhausen in der hessischen Region. Die Steinreste bewahren Spuren mittelalterlicher Architektur und ermöglichen Ausblicke über die umgebende Landschaft.
Die Ehrenburg wurde vermutlich im 8. oder 9. Jahrhundert erbaut, als Erbauer wird der Erzbischof von Mainz vermutet. Um 1354 kam es zu einem Neubau, und die jüngere Kernburg wird nach der Vöhler Kirchenchronik den Grafen von Schwalenberg zugeschrieben. Eine auf der Burg ausgestellte Urkunde vom 27. Juli 1043 bezeugt, dass sie Güter zu Herzhausen lehnsweise vom Kloster Corvey empfingen; außer dieser umstrittenen Urkunde gibt es keine weiteren Nachrichten über die Burg.
Die Burg wird im Volksmund Geldloch genannt, nach dem halbkreisförmigen Mauerrest von etwa 2,5 m Durchmesser, der als Stumpf eines Bergfrieds gilt. Eine auf der Ehrenburg ausgestellte Urkunde vom 27. Juli 1043 bezeugt, dass die Grafen von Schwalenberg, Vorfahren der Grafen von Waldeck, Güter zu Herzhausen lehnsweise vom Kloster Corvey empfingen.
Der kürzeste Zugang beginnt in Herzhausen, wo ein Weg von der L3084 nach Nordosten entlang des Edersees zum Campingplatz Hochstein abzweigt; der Sporn der Ruine liegt kurz vor dem Campingplatz, nach einem Bach. Die Fernwanderwege Kellerwaldsteig und Urwaldsteig Edersee führen südlich an der Ruine entlang des Nordufers des Edersees vorbei, kurze Stichwege steigen zur Anlage an. Das Gelände ist uneben und der letzte Anstieg steil, festes Schuhwerk ist hilfreich.
Der halbkreisförmige Mauerrest von nur etwa 2,5 m Durchmesser gilt als Stumpf des Bergfrieds und heißt im Volksmund Geldloch. An der Südwestecke der Hauptburg ist ein rechteckiger Turm von etwa 5 × 6 m zu erkennen. Der rund 160 m lange Sporn war in etwa 60 m Breite bebaut.
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