Hünselburg, Mittelalterliche Burgruine in Asel, Deutschland
Die Hünselburg ist der Burgstall einer keltischen Fliehburg auf dem Lindenberg, einem schmalen, klippenreichen Sporn im Nationalpark Kellerwald-Edersee, den der Edersee bei hohem Wasserstand westlich, südlich und östlich umspült. Erhalten sind nur Wälle und Gräben: Drei starke, etwa 500 m voneinander entfernte Wälle riegelten den Sporn nach Norden ab, nach Süden sind mindestens zwei Abschnittswälle nachzuweisen, wobei die beiden innersten am besten erhalten sind.
Die Hünselburg ist eine keltische Fliehburg der Frühlatènezeit, belegt durch Scherben- und Glasperlenfunde auf dem Lindenberg-Sporn. Drei starke, etwa 500 m voneinander entfernte Wälle riegelten den Sporn nach Norden ab, nach Süden sind mindestens zwei Abschnittswälle erhalten, die beiden innersten am besten. Eine mittelalterliche Burg oder ein Adelsgeschlecht ist dort nicht belegt.
Der Name Hünselburg ist nicht mittelalterlich: Die Anlage ist eine keltische Fliehburg der frühen Latènezeit, datiert durch Scherben und Glasperlen vom Lindenberg-Sporn. Drei etwa 500 m voneinander entfernte Wälle riegelten den Sporn nach Norden ab, mindestens zwei weitere Abschnittswälle sind im Süden erhalten, die beiden innersten am besten. Die Südspitze des Sporns ist seit 1977 ein 40 Hektar großes Naturschutzgebiet, ursprünglich wegen einer Graureiherkolonie, heute wegen der naturnahen Wälder.
Der Ort ist über einen Wanderweg erreichbar und die Ruinen sind frei zugänglich. Der Aussichtsturm bietet eine gute Möglichkeit, die Anlage von oben zu verstehen und die Landschaft zu überblicken.
Die Südteile des Lindenberg-Sporns sind seit 1977 ein rund 40 Hektar großes Naturschutzgebiet. Anlass war eine inzwischen aufgegebene Graureiherkolonie; heute gilt der Schutz den national bedeutsamen naturnahen Waldbeständen und dem Prozessschutz.
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