Eilenriede, Stadtwald in Hannover, Deutschland.
Die Eilenriede ist ein 640 Hektar großer Stadtwald, der den südlichen Teil Hannovers umgibt und ein umgekehrtes C-förmiges Waldgebiet bildet. Das Gebiet zeichnet sich durch dichte Baumbestände und eine komplexe räumliche Struktur aus.
Der Wald wurde 1371 erstmals urkundlich erwähnt und behält seit mehr als sechs Jahrhunderten seinen Status als städtisches Waldgebiet. Diese lange Kontinuität macht ihn zu einem dauerhaften Bestandteil der Hannover-Landschaft.
Der Waldlernzentrum im Wald bietet Besuchern und Schulgruppen Informationen über heimische Pflanzen und Tierwelt. Menschen nutzen diesen Ort, um mehr über das Ökosystem und den Schutz der Natur zu erfahren.
Das Wegenetz enthält 80 Kilometer Wanderwege, 38 Kilometer Fahrradstrecken und 11 Kilometer ausgewiesene Reitwege für verschiedene Aktivitäten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf wechselhafte Waldwege vorbereiten, insbesondere bei feuchtem Wetter.
Zwischen 1924 und 1955 wurden Teile des Waldes in Rennstrecken für Motorradwettbewerbe umgewandelt. Diese ungewöhnliche Nutzung hinterließ Spuren in der Waldgeschichte und ist heute kaum noch sichtbar.
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