Eimbecksches Haus, Verwaltungsgebäude in Hamburg, Deutschland
Das Eimbecksches Haus war ein Steingebaude an der Kreuzung von Kleine Johannisstrasse und Dornbusch in Hamburgs Altstadt und funktionierte als Verwaltungszentrum der Stadt. Das Untergeschoss beherbergte umfangreiche Lagerflachen fur Wein und Bier, die das Gebaude neben seiner politischen Funktion wirtschaftlich bedeutsam machten.
Das Gebaude wurde im 13. Jahrhundert als drittes Rathaus Hamburgs errichtet und war lange Zeit das Herz der stadtischen Verwaltung. Es setzte sich als institutionelles Zentrum durch, bis es 1842 zerstort wurde und damit einer neuen Epoche der Stadtentwicklung Platz machte.
Das Haus war ab 1668 einer der ersten Orte in Hamburg, an dem man Kaffee trinken konnte und markierte damit den Beginn einer neuen Trinkkultur in der Stadt. Die Gäste erlebten dort einen sozialen Raum, der sich von den traditionellen Weinstuben unterschied.
Der ursprungliche Standort liegt in der Altstadt und ist heute nicht mehr direkt besuchbar, da das Gebaude 1842 abgerissen wurde. Besucher konnen jedoch die erhaltene Bacchus-Statue im heutigen Rathaus besichtigen, die eine Verbindung zur Geschichte des Ortes schafft.
Eine Bacchus-Statue, die vor dem Abriss des Gebaudes gerettet wurde, befindet sich heute im modernen Rathaus und dient als Denkmal fur das verschwundene Haus. Sie erinnert daran, dass das historische Gebaude trotz seiner Zerstorung nicht vollstandig aus der Stadt verschwunden ist.
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