Edmund-Probst-Haus, Alpenvereinhütte auf 1930 Metern in Oberstdorf, Deutschland
Das Edmund-Probst-Haus liegt auf 1930 Metern Höhe zwischen Oberstdorf und dem Nebelhorn und bietet 58 Schlafplätze in Mehrbettzimmern sowie 32 Einzelbetten an. Die Unterkunft ist das ganze Jahr über für Bergwanderer und Alpinisten zugänglich und verfügt über Speiseräume und Aufenthaltsbereich.
Das Haus wurde 1890 gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Stützpunkt für Alpinisten, die die hochalpinen Wege der Allgäuer Alpen erkundeten. Im Laufe der Zeit erweiterte sich die Einrichtung, um mehr Besucher aufzunehmen und moderne Standards zu erfüllen.
Die Hütte ist nach Edmund Probst benannt, dem 1918 verstorbenen Vorsitzenden der Sektion Allgäu-Immenstadt; zuvor hieß sie Nebelhornhaus. Weil die Station Höfatsblick der 1930 eröffneten Nebelhornbahn direkt daneben liegt, kommen sowohl Tagesgäste aus der Gondel als auch Übernachtungsgäste hierher. Das Haus wurde mehrfach erweitert, sodass manche inzwischen von einem Berghaus sprechen.
Der Zugang erfolgt über einen Wanderweg von etwa 7 Kilometern aus Oberstdorf mit rund 1100 Metern Höhengewinn. Es ist sinnvoll, früh am Tag zu starten und gutes Schuhwerk sowie ausreichend Wasser mitzunehmen.
Die Hütte wurde am 25. Mai 1890 als Nebelhornhaus eröffnet, als 33. Hütte der Nördlichen Ostalpen, und 1918 nach dem verstorbenen Sektionsvorstand Edmund Probst benannt. Seit 1930 hält die Nebelhornbahn an der Station Höfatsblick direkt neben dem Haus.
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