Paulskirche, Neugotische Kirche am Pfaffenteich in Schwerin, Deutschland
Die Paulskirche ist eine neugotische Kirche in Schwerin, die auf einem Hügel über dem Pfaffenteich thront und sich durch ihre Stahlkonstruktion und die wetterfesten Terrakottaverblendungen auszeichnet. Das Gebäude verbindet neugotische Formensprache mit praktischen Baumaterialien des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude entstand zwischen 1863 und 1869 unter der Leitung des Architekten Theodor Krüger nach den Vorgaben der Eisenacher Regeln. Diese Regelwerk bestimmte den Stil und die liturgische Ausrichtung zahlreicher Kirchenbauten in dieser Epoche.
Die Kirche zeigt Buntglasfenster mit Motiven von der Paradiesgeschichte bis zum Jüngsten Gericht, die zusammen eine Geschichte des Heils über die fünf Chorfenster erzählen. Diese Fenster prägen das Innenlicht und schaffen eine meditative Stimmung für Besucher.
Der Besuch ist nach vorheriger Absprache mit dem Pfarramt möglich, und es gibt Parkmöglichkeiten etwa 250 Meter entfernt am Bahnhof. Die Lage auf einem Hügel macht das Gebäude von vielen Orten in der Stadt aus sichtbar.
Im Inneren befindet sich eine Friedrich-Friese-III-Orgel mit 31 Registern auf zwei Manualen und Pedal, die in ihrer ursprünglichen Ausstattung aus dem 19. Jahrhundert erhalten ist. Dieses Instrument ist ein Beispiel der hochrangigen Orgelkunst, die in dieser Periode in Deutschland gepflegt wurde.
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