Ehrenmal der Radiologie, Gedenkstele im Garten des St Georg Krankenhauses, Hamburg, Deutschland
Das Ehrenmal der Radiologie ist ein säulenförmiger Gedenkstein im Garten des Krankenhauses St. Georg (heute Asklepios Klinik St. Georg) in Hamburg. Es wurde am 4. April 1936 mit 169 Namen aus fünfzehn Nationen eingeweiht; bis 1960 wuchs die Zahl auf 359, die Ergänzungen stehen auf vier separaten Steinplatten neben der ursprünglichen Stele.
Das Denkmal wurde 1936 von der Deutschen Röntgengesellschaft errichtet und dokumentiert die frühen Jahre der Strahlenforschung in der Medizin. Es entstand zu einer Zeit, als die Gefahren der Strahlung noch nicht vollständig verstanden wurden und viele Forscher ihre Gesundheit opferten.
Das Denkmal zeigt Namen von Menschen aus verschiedenen Ländern, die in der medizinischen Forschung tätig waren. Es symbolisiert die Würdigung ihrer Opfer und verbindet Nationen durch das Gedenken an einen gemeinsamen wissenschaftlichen Preis.
Das Ehrenmal steht im Garten des Krankenhauses St. Georg, heute Asklepios Klinik St Georg, im Hamburger Stadtteil St. Georg. Der ursprüngliche steinerne Pfeiler trägt die ersten Namen; vier separate Steinplatten daneben nennen die später Hinzugefügten. Da es sich um einen Krankenhausgarten handelt, gelangt man über das Klinikgelände dorthin.
Der erste Name auf dem Gedenkstein ist Heinrich Albers-Schönberg, Gründer des Röntgenhauses am Krankenhaus St. Georg und gemeinsam mit Georg Deycke Erstherausgeber der Fachzeitschrift Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen; er gilt als erster Röntgenfacharzt Deutschlands. Das zeitlich erste geehrte Opfer ist Friedrich Clausen (1864–1900), der zwischen 1896 und 1900 in zahlreichen Experimentalvorträgen die Röntgenstrahlung demonstrierte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.810 Mitwirkenden weltweit.