St. Bonifatius, Mannheim-Neckarstadt, Katholische Kirche im Stadtteil Neckarstadt, Mannheim, Deutschland
Die St.-Bonifatius-Kirche ist eine dreischiffige Basilika mit Querhaus, einer Kuppel über der Vierung und einem 52 Meter hohen Turm mit grüner Kupferkuppel. Die Wände sind mit gelbem Sandstein verkleidet, die Fassade ist nur spärlich geschmückt. Die Kirche ist 54 Meter lang und im Querhaus 31,5 Meter breit.
St. Bonifatius wurde zwischen 1912 und 1914 nach Plänen von Ludwig Maier erbaut, der den Jugendstil wählte und die Kirche mit gelbem Sandstein verkleidete, nachdem der Stiftungsrat wegen des Industrierußes gegen einen Verputz Einspruch erhoben hatte. Am 6. Dezember 1914 wurde sie benediziert, am 20. Juni 1915 konsekriert. Ein Bombentreffer im Frühjahr 1943 ließ die Kuppel einstürzen; bis 1954 wurde sie wiederaufgebaut.
Die Pfarrei trägt das Patrozinium des heiligen Bonifatius; seit 1925 betreuen Franziskaner der Thüringischen Provinz die Seelsorge und errichteten 1929 bis 1930 ein Kloster neben der Kirche. Dort leben heute vier Franziskaner. Die Kirche ist mit gelbem Sandstein verkleidet, nicht mit Backstein, und der Turm ist 52 Meter hoch.
Das Gebäude ist von außen leicht zu erkennen und liegt im Wohnviertel Neckarstadt. Besucher sollten auf die gelben Backsteinwände achten, die sie zur Kirche führen.
Die nach einem Bombentreffer 1943 eingestürzte Kuppel wurde bis 1954 wiederaufgebaut. Zur Pfarrei erhoben wurde St. Bonifatius erst im Dezember 1944, kurz vor Kriegsende; 1940 war das Provinzialat der Franziskaner von Frauenberg hierher verlegt worden.
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