Friedrich-Ebert-Brücke, Straßenbrücke über den Neckar in Mannheim, Deutschland.
Die Friedrich-Ebert-Brücke ist ein Straßensteg über den Neckar in Mannheim mit drei parallelen Fahrbahnen, die Autos, Straßenbahnen, Fahrräder und Fußgänger tragen. Die Konstruktion verbindet den Nordosten der Stadt mit dem Zentrum und trennt den Verkehr nach Typ auf dedizierten Spuren.
Der ursprüngliche Bau entstand 1926 und wurde 1945 während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Nach dem Krieg folgte der Wiederaufbau 1946, wobei der historische Name beibehalten wurde.
Die Brücke trägt den Namen Friedrich Eberts, des ersten Präsidenten der Weimarer Republik, und steht für Deutschlands demokratische Neuausrichtung nach dem Ersten Weltkrieg. Diese Namenswahl zeigt, wie Orte in der Stadt an wichtige politische Übergänge der Geschichte erinnern.
Die Brücke ist Teil der Bundesstraße B38 und wird von verschiedenen Verkehrsteilnehmern genutzt. Der Zugang ist leicht zu finden und die mehrspurigen Strukturen ermöglichen eine sichere Navigation für Fußgänger und Radfahrer.
2006 wurde eine komplette Sektion der Brücke erneuert, während der Verkehr auf den parallelen Strukturen durchgehend weiterlief. Diese Ingenieurslösung ermöglichte es, die Brücke zu modernisieren, ohne die Stadt abzuschneiden.
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