Neckaruferbebauung Nord, Wohnkomplex am Neckarufer in Mannheim, Deutschland
Neckaruferbebauung-Nord ist ein Wohnensemble am nördlichen Ufer des Neckars in Mannheim, das aus drei Hochhäusern und mehreren Flachbauten besteht. Eine ebenerdige Fußgängerzone verbindet die Gebäude miteinander, und unter ihr befindet sich eine Tiefgarage.
Das Ensemble entstand zwischen 1975 und 1982 nach einem Plan des Architekten Karl Schmucker, der das nördliche Neckarufer besser mit der Stadtmitte verbinden wollte. Es spiegelt den Zeitgeist des modernen Wohnungsbaus der 1970er-Jahre wider, als neue Stadtteile nach klar gegliederten Konzepten entwickelt wurden.
Das Quartier hat eine eigene Infrastruktur mit Schulen und einem Jugendzentrum, die das tägliche Leben prägen. Wer durch die Höfe läuft, sieht, wie Bewohner aus verschiedenen Ländern die Gemeinschaftsflächen gemeinsam nutzen.
Die Fußwege im Quartier sind eben und gut begehbar, sodass die Orientierung einfach ist. Die Neckarsteg-Brücke bietet eine direkte Verbindung zum gegenüberliegenden Ufer, wo weitere Einkaufsmöglichkeiten und Einrichtungen zu finden sind.
Die drei Hochhäuser haben einen sternförmigen Grundriss, was ihnen von oben ein ungewöhnliches Aussehen verleiht und von weitem erkennbar macht. Diese Form wurde gewählt, um mehr Außenfläche für jede Wohnung zu schaffen und mehr Tageslicht in die Räume zu lassen.
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