Gebäude des Auswärtigen Amts, Regierungsbürokomplex in Gronau, Deutschland
Das Gebäude besteht aus zwei kreuzförmigen Türmen mit 11 und 14 Stockwerken, die durch kleinere Strukturen und Pavillons auf einem großzügigen Gelände verbunden sind. Der höhere Turm beherbergt heute das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit etwa 750 Arbeitsplätzen.
Die Architekten Hans Freese und Robert Glatzer entwarfen das Gebäude, das zwischen 1953 und 1955 errichtet wurde und anfangs das Außenministerium beherbergte. Nach der deutschen Wiedervereinigung verlagerte sich die Nutzung, und es wurde zum Sitz verschiedener Bundesbehörden.
Das Gelände zeigt Kunstwerke aus den 1970er und 1980er Jahren, die zwischen Grünflächen verteilt sind und den Ort prägen. Diese Arbeiten spiegeln die Gestaltungsphilosophie der Zeit wider und laden zum Erkunden ein.
Das Gebäude liegt in einem ruhigen Bereich und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wobei die Außenanlagen zum Spaziergang einladen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang zu den Innenräumen begrenzt sein kann und vorherige Anfragen empfohlen werden.
Jeder kreuzförmige Turm ruht auf vier Betonsäulen, die zusammen 6.000 Tonnen tragen, während die Eingangsbasis eine Last von 20.000 Tonnen trägt. Diese robuste Konstruktion zeigt die Ingenieurskunst der Nachkriegszeit.
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