Siedlung Bornheimer Hang, Denkmalgeschütztes Wohnensemble in Bornheim, Deutschland.
Die Siedlung Bornheimer Hang ist eine Wohnanlage mit etwa 1540 Einheiten, die sich entlang einer Hanglage erstreckt und durch Satteldächer und Terrassengärten geprägt ist. Die Häuser sind kompakt angeordnet und bieten Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit eigenständigen Außenbereichen.
Das Architekt Ernst May zwischen 1925 und 1930 entwickelte diese Wohnanlage als Teil des Neuen Frankfurt Programms, das moderne Wohnungen für arbeitende Familien schuf. Die Siedlung entstand in einer Zeit der großen Wohnungsnot und sollte günstige, qualitativ hochwertige Lebensräume bieten.
Die Heilig-Kreuz-Kirche steht am östlichen Ende der Wittelsbacher Allee und prägt das Erscheinungsbild der Siedlung. Sie wirkt wie ein spirituelles Zentrum, das die Wohnanlage abschließt und den Bewohnern einen Ort der Gemeinschaft bietet.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Wohnanlage auf Fußgängern ausgerichtet ist und viele Wege durch die Gärten führen. Der Besuch macht an jedem Wochentag Sinn, wenn das alltägliche Leben sichtbar ist und die Nachbarschaft aktiv wirkt.
Die Siedlung hebt sich von anderen Projekten durch ihre charakteristischen Satteldächer ab, während ähnliche Entwicklungen dieser Zeit flache Dächer bevorzugten. Diese Entscheidung gab der Anlage ein traditionelleres Aussehen, das sich besser in die bestehende Nachbarschaft einfügte.
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