Eisstadion an der Nibelungenbrücke, Eisstadion an der Nibelungenbrücke in Regensburg, Deutschland.
Das Eisstadion an der Nibelungenbrücke war eine Eislaufanlage mit offenen Betonzuschauerbereichen und Metallgeländern, die bis zu 6000 Zuschauer aufnehmen konnte. Die Struktur ermöglichte es, Wintersport-Veranstaltungen und Eishockey-Matches unter freiem Himmel zu veranstalten.
Die Anlage wurde im November 1964 eröffnet und entstand aus einem Versprechen des damaligen Bürgermeisters Rudolf Schlichtinger, der eine Eishalle für die Stadt bauen wollte. Das Stadion blieb bis zur Saison 1998/99 in Betrieb, bevor alle Eissport-Aktivitäten zum neu gebauten Donau Arena umzogen.
Das Stadion war lange Zeit das Zuhause des EV Regensburg und prägte die lokale Eishockey-Szene über Jahrzehnte. Die Fans hatten hier einen Ort, um ihre Mannschaft in den kalten Wintermonaten anzufeuern und die Stadt mit Eishockey-Leidenschaft zu verbinden.
Das Gelände befand sich direkt an der Nibelungenbrücke in Regensburg und war von außen leicht zugänglich. Besucher sollten beachten, dass die Anlage nicht mehr in Betrieb ist und heute nur noch historisches Interesse bietet.
Vor der Eröffnung dieser Anlage spielten lokale Eishockey-Teams auf natürlichem Eis neben der Fidelis-Kirche in Regensburg in den 1930er Jahren. Diese informellen Trainings legten den Grundstein für die organisierte Eissport-Kultur, die später im neuen Stadion florierte.
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