Benediktinerkloster Weih-Sankt-Peter, Regensburg, Benediktinerkloster in Regensburg, Deutschland
Die Abtei Sankt Peter in Regensburg war ein benediktinisches Kloster mit steinernen Gebäuden, Kirche und Kreuzgang nach traditionellem Plan. Die Anlage befand sich in der Nähe des heutigen Bahnhofs und war durch ihre Architektur ein bedeutendes Bauwerk der Stadt.
Der irische Mönch Marianus Scottus gründete das Kloster um 1070 und zog damit viele weitere Mönche aus Irland nach Regensburg. Das Kloster blieb Jahrhunderte lang aktiv, bis die Gebäude 1552 abgerissen wurden.
Das Kloster war ein wichtiger Ort für irisch-schottische Gelehrte im Mittelalter, die hier ihre Kenntnisse weitergaben und Bücher sammelten. Die Mönche prägten das kulturelle Leben der Stadt durch ihre Gelehrsamkeit und ihre Verbindung zu westeuropäischen Ländern.
Der Ort kann heute durch die Straße Petersweg und das Peterstor erforscht werden, wo man historische Spuren der ehemaligen Anlage finden kann. Besucher sollten wissen, dass von den ursprünglichen Gebäuden wenig mehr übrig ist, außer den historischen Straßennamen und Hinweisen in der Stadtlandschaft.
Der Gründer Marianus Scottus soll den Standort des Klosters nach einem Traum gewählt haben, in dem ihm eine kleine Kirche mit dem Patron Sankt Peter erschien. Diese Legende zeigt, wie wichtig spirituelle Zeichen für die Entscheidungen der frühen Mönche waren.
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