St. Marien, Neugotische Pfarrkirche im Stadtteil Dudweiler, Saarbrücken, Deutschland.
St. Marien in Dudweiler ist eine dreischiffige Hallenkirche im Stil der Neugotik mit kunstvoll ausgestalteter Innenausstattung. Die Kirche beherbergt an den Wänden ein großes Holzrelief der letzten Mahlzeit Jesu im Chor und verfügt über eine Orgel mit vielen Registern und zahlreichen Holzschnitzereien an den Bänken.
Die Kirche wurde von 1864 bis 1866 nach Plänen eines lokalen Architekten errichtet und sollte die wachsende katholische Gemeinde des Stadtteils beherbergen. Im Zweiten Weltkrieg erlitt sie erhebliche Schäden, wurde aber danach mehrmals sorgfältig wiederhergestellt.
Der Name der Kirche verweist auf Maria, die Mutter Jesu, und prägt das religiöse Leben des Stadtteils bis heute. Die Holzschnitzereien an den Kirchenbänken zeigen heilige Figuren und laden Besucher ein, während eines Gottesdienstes die handwerkliche Kunstfertigkeit zu entdecken.
Die Kirche ist regelmäßig zugänglich und während der Gottesdienstzeiten offen, wobei Besucher die Innenausstattung in Ruhe besichtigen können. Wer die Orgel hören möchte, sollte sich nach den Messe- und Konzertzeiten informieren, die regelmäßig stattfinden.
Ein großes Gemälde der heiligen Barbara, die einem verletzten Bergmann erscheint, ziert die Kirche und wurde vor langer Zeit mit einer hohen künstlerischen Auszeichnung geehrt. Dieses Werk verbindet die Verehrung einer Heiligen mit der Geschichte der lokalen Bergbauregion auf eine ungewöhnliche Weise.
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