St. Marien, Neugotische Pfarrkirche im Stadtteil Dudweiler, Saarbrücken, Deutschland.
St. Marien in Dudweiler ist eine dreischiffige Hallenkirche der Neugotik aus rötlich-braunem Stein mit Schieferdach und einem hohen Turm mit spitzem Helm auf der rechten Seite. Im Chor steht ein 5,10 m breites Holzrelief des Abendmahls mit lebensgroßen Figuren, das 1931 der Bildhauer Ernst Hoffmann und die Werkstatt Johannes Mettler schufen. Die 1932 gefertigten Kirchenbänke tragen an den Wangen etwa 114 geschnitzte Heiligenreliefs.
Die Kirche wurde von 1864 bis 1866 nach Plänen eines lokalen Architekten errichtet und sollte die wachsende katholische Gemeinde des Stadtteils beherbergen. Im Zweiten Weltkrieg erlitt sie erhebliche Schäden, wurde aber danach mehrmals sorgfältig wiederhergestellt.
Der Name der Kirche verweist auf Maria, die Mutter Jesu, und prägt das religiöse Leben des Stadtteils bis heute. Die Holzschnitzereien an den Kirchenbänken zeigen heilige Figuren und laden Besucher ein, während eines Gottesdienstes die handwerkliche Kunstfertigkeit zu entdecken.
Die Kirche ist regelmäßig zugänglich und während der Gottesdienstzeiten offen, wobei Besucher die Innenausstattung in Ruhe besichtigen können. Wer die Orgel hören möchte, sollte sich nach den Messe- und Konzertzeiten informieren, die regelmäßig stattfinden.
Das großformatige Gemälde „St. Barbara erscheint einem verunglückten Bergmann“ wurde 1865 gekauft; sein Maler August von Heyden aus Berlin erhielt 1863 für genau dieses Bild die Goldene Medaille der Pariser Kunstakademie. Barbara ist Patronin der Bergleute, das Bild verband die Kirche mit dem Dudweiler Kohlebergbau.
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