Elisabethenbrunnen, Wasserbrunnen im Kurpark Bad Homburg, Deutschland.
Der Elisabethenbrunnen ist eine Quellfassung im Kurpark von Bad Homburg vor der Höhe, die bis 1918 unter Kaiser Wilhelm II. umgestaltet wurde. Der Bildhauer Hans Dammann gab ihr die heutige Form: ein Rundtempel mit einer Marmorskulptur der griechischen Göttin Hygieia. Das Wasser ist ein Natriumchlorid-Säuerling mit 10,5 Grad Celsius.
Die Quelle wurde 1834 von einem Arzt entdeckt, der heilende Wirkungen des Wassers erforschte. Im 20. Jahrhundert entstand das heutige Gebäude, das den Brunnen als Symbol des Kurorts etablierte.
Die Quelle ist nach Prinzessin Elisabeth benannt, der Gemahlin Landgraf Friedrichs VI. von Hessen-Homburg und Tochter des britischen Königs Georg III. Ihr Wasser, ein Natriumchlorid-Säuerling mit 10,5 Grad, diente der Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen. Besucher können es an einer einfach gestalteten Zapfstelle am Rand des Kurparks, nahe der Straße, selbst abfüllen.
Die Quelle liegt im großen Kurpark und kann leicht über mehrere Wege erreicht werden. Der Ort eignet sich zum Spazieren und Erkunden, es gibt Sitzbänke und andere Attraktionen in der Nähe.
Der Tempel von 1918 stammt vom Bildhauer Hans Dammann und kostete 100.000 Mark, gespendet vom Industriellen Wilhelm Becker, dessen Stahlwerk von Rüstungsaufträgen im Ersten Weltkrieg profitierte. Die Gestaltung soll auf eine eigene Idee Kaiser Wilhelms II. zurückgehen.
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