Bad Homburg vor der Höhe, Kurstadt in Hessen, Deutschland.
Bad Homburg vor der Höhe ist eine Kurstadt am südlichen Rand des Taunus in Hessen, die sich über sanft ansteigende Hänge mit bewaldeten Höhen im Norden und offenen Parkanlagen im Zentrum erstreckt. Die Altstadt gruppiert sich um ein weißes Schloss mit einem markanten Turm, während sich rundherum Villenstraßen, Kurviertel und moderne Wohngebiete verteilen.
Eine kleine Siedlung wuchs hier bereits im Mittelalter um eine Burg, doch der Aufschwung begann erst 1834 mit der Wiederentdeckung der Elisabethenquelle durch einen Arzt aus Frankfurt. Das Spielcasino öffnete 1841 und lockte europäische Adlige und Künstler an, wodurch sich die Stadt rasch zu einem mondänen Kurort entwickelte.
Der Name 'Bad' wurde der Stadt 1912 verliehen, nachdem ihre heilenden Quellen europaweit Besucher anzogen und das Stadtbild mit eleganten Kurhotels und Wandelhallen prägten. Heute nutzen Einheimische und Gäste die öffentlich zugänglichen Trinkhallen, wo man verschiedene Mineralwässer direkt aus den Brunnen probieren kann.
Der große Kurpark im Zentrum bietet einen guten Ausgangspunkt für die Erkundung, da von dort aus die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Wanderwege führen direkt vom Stadtrand in die bewaldeten Hügel des Taunus, wo man innerhalb kurzer Zeit in ruhigere Gegenden gelangt.
Der örtliche Golfclub war die erste Anlage seiner Art in Deutschland und liegt noch immer auf seinem ursprünglichen Gelände innerhalb des Kurparks. Spieler teilen sich die Grünflächen mit Spaziergängern, die zwischen den Bahnen hindurchlaufen dürfen.
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