Heidetränk-Oppidum, Keltische Befestigungsanlage in Oberursel, Deutschland.
Das Heidetrank Oppidum ist eine keltische Befestigungssiedlung bei Oberursel, die sich über ein großes Gelände erstreckt und von massiven Erdwällen umgeben ist. Die Anlage besitzt mehrere Zugänge durch ihre Verteidigungsanlagen und zeigt die typische Struktur einer bedeutenden Ansiedlung dieser Zeit.
Die Siedlung entstand während der Eisenzeit und entwickelte sich zu einem bedeutenden Handelsplatz in der späten La-Tène-Zeit. Sie wurde im ersten Jahrhundert v. Chr. aufgegeben, wahrscheinlich aufgrund von politischen Veränderungen und der Expansion des Römischen Reiches in die Region.
Der Ort zeigt in seinen Überresten die Spuren einer wohlorganisierten Gemeinschaft, die hier Handwerk betrieb und Handel trieb. An den Ausgrabungsstätten finden sich Hinweise auf das alltägliche Leben der keltischen Bewohner und ihre wirtschaftliche Bedeutung in der Region.
Der Ort ist über markierte Wanderwege in der Taunus-Region zugänglich und liegt auf einem Höhenzug mit schöner Aussicht auf die umliegende Landschaft. Das Gelände kann zu Fuß erkundet werden, wobei gutes Schuhwerk und angemessene Zeit für die Wanderung erforderlich sind.
An diesem Ort wurde eine eigene keltische Münzprägung betrieben, die Nauheim-Quinare zirkulierten als lokale Währung. Diese Münzproduktion zeigt die wirtschaftliche Unabhängigkeit und den Wohlstand dieser Gemeinschaft.
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