Fernmeldeturm Schleswig, Fernsehturm in Schleswig, Deutschland
Der Fernmeldeturm Schleswig ist ein Betonturm in der Stadt Schleswig, der Fernseh- und Rundfunksignale in die Region ausstrahlt. Die Anlage besteht aus einem einzelnen schlanken Mast, der sich deutlich über die umliegende Bebauung erhebt.
Ende der 1980er Jahre beschloss die Deutsche Bundespost den Bau des Turms wegen wachsenden Telefonverkehrs, neuer Text- und Datendienste und aufkommender Mobilfunksysteme. Im August 1989 begann der Sockel mit 19 Metern Durchmesser, 50 t Baustahl und 800 m³ Beton; im September 1989 folgte der Schaft, Anfang 1991 war die Spitze fertig. Eröffnet wurde der Turm am 19. Mai unter dem aus 258 Vorschlägen gewählten Namen „Schliekieker“; die Baukosten betrugen 13 Mio. D-Mark.
Die Schleswiger nennen den Turm „Schliekieker“, einen plattdeutschen Namen, den 1991 eine Jury aus 258 Vorschlägen eines Wettbewerbs der Telekom, des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags und der Geschäftsleute am Lattenkamp auswählte. Der Bürgermeister eröffnete ihn mit den Worten „Ik döp di op de Nom Schliekieker“. Es folgte eine Turmwoche, und das Turmfest 1994 lockte 25.000 Gäste an.
Der Turm ist von aussenhalb sichtbar und kann aus verschiedenen Stellen in der Stadt und der Umgebung beobachtet werden. Der Zugang zur Anlage selbst ist nicht offentlich, denn es handelt sich um eine funktionierende Sendeanlage mit Sicherheitsanforderungen.
Der Spitzname Schliekieker ging aus einem Wettbewerb mit 258 Vorschlägen hervor; der Bürgermeister eröffnete den Turm am 19. Mai mit den Worten „Ik döp di op de Nom Schliekieker“. Es folgte eine Turmwoche, die mit einem Tag der offenen Tür endete, an dem Besucher den Betriebsraum besichtigen durften; der Reinerlös ging an die Kreisgruppe Schleswig-Flensburg des B.U.N.D. für das Biotop Himmelsauge.
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