Geleitshaus Weißenfels, Renaissancedenkmal in Weißenfels, Deutschland.
Das Geleitshaus Weißenfels ist ein Steingebäude aus der Renaissance an der Großen Burgstraße 22 mit typischen Merkmalen des 16. Jahrhunderts. Das Bauwerk mit seinen ursprünglichen Konstruktionsdetails beherbergt heute ein Museum mit einer detaillierten Diorama zur Schlacht von Lützen, die mit 10.000 Zinnfiguren aufgebaut ist.
Der Bau entstand 1552 durch Hieronymus Kiesewetter als Sitz einer Behörde, die Reisende mit bewaffnetem Geleitschutz versorgte. Ein Jahrhundert später, nach der Schlacht von Lützen 1632, wurde das Haus zum Ort, wo König Gustav II. Adolf von Schweden für seine letzte Ruhe vorbereitet wurde.
Das Gebäude war lange Zeit ein Ort, wo Reisende Schutz suchten und sich auf ihre Reisen vorbereiteten. Heute können Besucher im Inneren sehen, wie dieses Geschäftsmodell funktionierte und welche Rolle bewaffnete Begleiter im Alltag spielten.
Das Gebäude liegt zentral in Weißenfels und ist fußläufig erreichbar; eine gute Orientierung bietet die Straßenadresse an der Großen Burgstraße. Der Ort lässt sich bequem mit anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt kombinieren, da er im historischen Zentrum liegt.
Das Gebäude trägt einen ungewöhnlichen Namen, der sich von seinem ursprünglichen Zweck ableitet: 'Geleitshaus' stammt vom mittelalterlichen System des Geleitschutzes. Dieser Ausdruck erinnert noch heute an ein faszinierendes Geschäftsmodell, bei dem Sicherheit ein handelbares Gut war.
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