Schloss Breill, Mittelalterliches Schloss in Geilenkirchen, Deutschland.
Schloss Breill ist eine Burg aus dem Mittelalter bei Geilenkirchen, die mit Ziegelsteinen gebaut wurde und zwei quadratische Türme an den westlichen Ecken aufweist. Das Gebäude hat ein Mansarddach und wird von einem vierteiligen Wirtschaftshof neben seinem Innenhof ergänzt.
Das Anwesen entstand ursprünglich als eine mittelalterliche Wallburg im 12. Jahrhundert. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert erlebte es mehrere Umbauten, erlitt aber schwere Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs.
Der Name Breill erscheint erstmals 1118; ein Geschlecht von Breill ist ab 1287 belegt, auch Breiloo, Breiloe und Breloe geschrieben. Durch die Heirat von Adelheid von Breiloe mit Reinhard von Goltstein kam der Besitz 1512 an dessen Familie, die 1694 in den Grafenstand erhoben wurde und bis ins 19. Jahrhundert Eigentümerin blieb. Das Torhaus am Ende der rund 350 Meter langen Breiller Allee zeigt das Allianzwappen der Familien von Goltstein und von Quadt mit der Jahreszahl 1754.
Das Schloss liegt südlich der Bundesstrasse 221 zwischen Geilenkirchen und Übach-Palenberg in der Nähe einer verkehrsmässig gut erreichbaren Lage. Da die Anlage für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, können Besucher sie nur von aussen betrachten.
Der Neubau von 1728 schuf einen großen Wirtschaftshof östlich des alten Schlosses, und um 1754 gestaltete Johann Joseph Couven das Herrenhaus um; dabei verschwand der doppelte Wassergraben, und es entstand eine Parkanlage. Der erhaltene Südflügel trägt eine Türeinfassung aus Blaustein mit dem Allianzwappen Goltstein–von Quadt und der Jahreszahl 1754.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.869 Mitwirkenden weltweit.