Schönebecker Elbauenbrücke, Schrägseilbrücke in Schönebeck, Deutschland
Die Schönebecker Elbauenbrücke ist eine Straßenbrücke, die nordöstlich von Schönebeck die Elbe bei Stromkilometer 310,5 überspannt. Ihre 1128,5 m teilen sich in eine 309 m lange südliche und eine 330,5 m lange nördliche Vorlandbrücke, beide im Grundriss gekrümmt, dazwischen die 489 m lange Strombrücke. Das 183,50 m weite Hauptfeld tragen neun fächerförmig angeordnete Seilpaare an einem 73 m hohen A-förmigen Pylon am linken Ufer.
Die Brücke entstand im Zuge der Neutrassierung der Bundesstraße 246a und wurde am 27. August 2013 eröffnet; die Netto-Baukosten betrugen 31,6 Mio. Euro. Sie verbindet die Autobahn 14 Halle–Magdeburg mit den ostelbischen Gebieten und entlastet die alte Elbebrücke in Schönebeck. Am 16. Mai 2013 benannte der Stadtrat sie nach einer Leserumfrage der Schönebecker Volksstimme.
Den Namen beschloss der Schönebecker Stadtrat am 16. Mai 2013 nach einer Leserumfrage der Schönebecker Volksstimme. Am 14. November 2014 verlieh die Institution of Structural Engineers in London den Structural Award 2014 in der Kategorie „Highway or Railway Bridge Structures“, vor der Shenyang Hun River Ribbon Bridge; ausgezeichnet wurden die Planer Leonhardt, Andrä und Partner.
Die Brücke trägt die B246a mit zwei 8 m breiten Fahrstreifen und ohne eigenen Gehweg; die Querung erfolgt mit Fahrzeugen, die alte Elbebrücke bleibt der Übergang der Schönebecker Innenstadt. Der 73 m hohe A-Pylon steht am linken Ufer, das 183,50 m weite Stromfeld ist von den Elbauen und Deichwegen darunter zu sehen.
Die Brücke gewann den Structural Award 2014 der Institution of Structural Engineers in der Kategorie „Highway or Railway Bridge Structures“, verliehen am 14. November 2014 in London. Sie setzte sich gegen die Shenyang Hun River Ribbon Bridge in China durch; die Jury lobte ihre schlichte Eleganz und nannte sie ein wahres Wahrzeichen.
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