Elbebrücke Torgau, Straßenbrücke in Torgau, Deutschland
Die Elbebrücke Torgau ist eine Straßenbrücke im sächsischen Torgau, die die Elbe überspannt und die östliche mit der westlichen Stadtseite verbindet. Sie führt Kraftfahrzeuge und verfügt seitlich über Gehwege für Fußgänger und Radfahrer.
Eine erste feste Elbquerung ist bereits für 1070 belegt; 1440 war eine Holzbrücke fertig, um 1513 folgte eine 247 m lange Holzkonstruktion auf Steinpfeilern. 1637 zerstört, 1661 bis 1668 wieder aufgebaut, wurde das Bauwerk 1760 von österreichischen Truppen niedergebrannt und im Folgejahr wiederhergestellt. Am 25. April 1945 sprengten deutsche Einheiten den Stabbogen, am selben Tag reichten sich US- und sowjetische Soldaten auf den Trümmern die Hände. Die heutige, 509 m lange Brücke entstand von Dezember 1991 bis Sommer 1993 rund 100 m stromaufwärts; die alte wurde bis August 1994 abgerissen.
Die Brücke liegt direkt neben dem Schloss Hartenfels, das gut sichtbar vom Übergang aus ist. Wer die Brücke überquert, hat einen klaren Blick auf die mittelalterlichen Türme des Schlosses auf der Westseite des Flusses.
Die Brücke ist rund um die Uhr zugänglich und für Fußgänger und Radfahrer auf den seitlichen Gehwegen sicher begehbar. Wer den Bereich rund um das nahegelegene Schloss Hartenfels besuchen möchte, erreicht es bequem zu Fuß vom westlichen Brückenkopf aus.
Der Händedruck von 1945 fand auf der zerstörten Stabbogenbrücke statt, die deutsche Einheiten am selben Tag, dem 25. April, gesprengt hatten. Die heutige Brücke steht rund 100 m stromaufwärts in neuer Trassenlage; die alte wurde bis August 1994 abgebrochen.
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