Japanischer Garten Leverkusen, Japanischer Garten in Leverkusen, Deutschland
Der Japanische Garten Leverkusen ist ein Gartenpark mit traditionellen japanischen Elementen, darunter Wasserbecken, kleine Bäche, Wasserfälle und sorgfältig arrangierte Steine. Das Gelände ist mit asiatischen Pflanzenarten bepflanzt und bietet verschiedene Aussichtspunkte und Wege, um die Komposition zu erkunden.
Der Garten wurde 1912 erstmals neben der Villa von Carl Duisberg angelegt; nach einer Weltreise 1926, auf der er auch Japan besuchte, ließ der Bayer-Aufsichtsratsvorsitzende ihn erweitern. 1960 wurde er etwa 250 Meter südlicher verlegt und 1961 auf einem 15.000 m² großen Gelände in Köln-Flittard fertiggestellt, wobei zahlreiche neue Bäume gepflanzt wurden. Seit den 1950er Jahren ist er tagsüber öffentlich zugänglich.
Das Gartendesign folgt japanischen Gestaltungsprinzipien, die man in der Anordnung der Steine, Wasserelement und Pflanzen unmittelbar erkennt. Der kleine Teehaus und die rote Brücke prägen das Bild und schaffen Orte, an denen Besucher innehalten und die Umgebung bewusst wahrnehmen können.
Der Zugang ist frei und das Gelände ist täglich geöffnet, mit längeren Öffnungszeiten in den wärmeren Monaten. Am besten besucht man den Garten bei Tageslicht, um alle Details der Wege, Wasserlemente und Bepflanzung richtig wahrzunehmen.
Die Mikadobrücke des Gartens ist einer Brücke in Nikkō, der japanischen Tempelstadt, nachempfunden. Bronzestatuen von Buddhas, Geishas und wasserspeienden Drachen standen im Park, bis sie 2013 wegen Metalldiebstählen entfernt wurden; im Juni 2025 ließ Bayer die restlichen Bronzen beim Auktionshaus Nagel in Stuttgart versteigern.
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