Eresburg, Höhenburg in Marsberg, Deutschland
Die Eresburg ist eine Burgruine auf einem Plateau über dem Fluss Diemel, die Höhenunterschiede und Flussschleifen beherrscht. Der Ort zeigt Schichten von Befestigungen und Siedlungsresten, die mehrere historische Perioden überlappen.
Die Festung wurde im Jahr 772 von Charlemagne während der Sachsenkriege erobert und sofort in eine fränkische Militärbasis umgewandelt. Dieser Sieg markierte den Wendepunkt in der Kontrolle der Region und die erzwungene Vereinigung unterschiedlicher Völker.
An dieser Stelle verehrten die Sachsen ein heiliges Heiligtum, das später zerstört wurde. Der Ort blieb für die lokale Bevölkerung über Jahrhunderte hinweg von tiefem Glaubenswert bestimmt.
Der Hügel ist zu Fuß erreichbar und bietet weite Ausblicke auf die umliegende Landschaft von oben. Das Terrain ist uneben und der Aufstieg erfordert etwas Energie, daher sind gutes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden sinnvoll.
Grabungen in der Nähe der heutigen Kirche haben Keramikfunde ans Licht gebracht, die die Besiedlung bis in die voreisen Zeit zurückverfolgen. Diese archäologischen Spuren zeigen, dass Menschen diese Höhe über viele Jahrhunderte hinweg immer wieder aufsuchten.
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