Meyer’sche Häuser, Kulturdenkmal im Stadtteil Kleinzschocher, Leipzig, Deutschland.
Die Meyer'schen Häuser sind eine Wohnanlage im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher, die aus mehreren Gebäuden um einen gemeinsamen Grünbereich herum besteht. Die Bauten unterscheiden sich in ihrer Form und Größe, und ein Kindergarten an der Hermann-Meyer-Straße gehört ebenfalls zum Ensemble.
Die Anlage wurde 1907 vom Architekten Max Pommer im Auftrag von Hermann Julius Meyer entworfen, dem Besitzer des Bibliographischen Instituts in Leipzig. Sie entstand in einer Zeit, in der Arbeitgeber begannen, ihren Mitarbeitern bessere Wohnverhältnisse zu bieten.
Die Anlage trägt den Namen des Verlegers Hermann Julius Meyer, der sie für seine Mitarbeiter bauen ließ. Im zentralen Grünbereich treffen sich heute Bewohner zum Spazierengehen oder einfach zum Verweilen im Freien.
Die Anlage liegt im Stadtgebiet von Leipzig und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Am besten erkundet man sie zu Fuß, da der zentrale Grünbereich und die verschiedenen Gebäude nur beim Durchqueren des Geländes gut wahrnehmbar sind.
Heute befindet sich in der Anlage ein Gemeinschaftszentrum mit einem Kunstgalerie-Café, das vom Netzwerk älterer Frauen betrieben wird. Diese Nutzung zeigt, wie ein über hundert Jahre altes Wohnprojekt noch immer als Treffpunkt für seine Bewohner dient.
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