Erlöserkirche, Lutherische Kirche in Borgfelde, Deutschland
Die Erlöserkirche ist ein modernes Kirchengebäude mit einem einfachen Satteldach und minimalen Verzierungen, das sich durch hohe Fenster aus Einfachglas und einen dreischiffigen Innenraum auszeichnet. Der Aufbau folgt einer klaren, geradlinigen Gestaltung ohne architektonische Schnörkel.
Das Gebäude wurde 1952 als erste Kirche Hamburgs nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet und ersetzte seinen Vorgänger von 1903, der während des Brandes von 1943 zerstört wurde. Der Neubau symbolisierte den Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg.
In der Kirche finden regelmäßig Gottesdienste für Ghanaer statt und es werden internationale Gospelkonzerte aufgeführt, die verschiedene Gläubige aus der Stadt zusammenbringen. Diese Rolle als Treffpunkt für unterschiedliche Gemeinschaften prägt das tägliche Leben im Gebäude.
Die Kirche befindet sich an der Jungestraße 7 im Stadtteil Borgfelde und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher können sich frei zur Besichtigung anmelden oder an den regelmäßigen Gottesdiensten und Veranstaltungen teilnehmen.
An der Ostseite des Gebäudes befindet sich eine Gedenkwand von 1955, die an die Opfer beider Weltkriege erinnert. Dieses Kunstwerk des Künstlers Hans Kock wird von vielen Besuchern übersehen, obwohl es ein wichtiges Zeichen der Erinnerung darstellt.
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